GRATEX 1 HSSE

Arbeitsweise des GN-GRATEX I für Gewindebohrer

Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4
  • Rechtsschneidender Gewindebohrer arbeitet wie üblich (siehe Abb. 1).
  • Gewindebohren beendt. Feder des GN-Gratex® I gespannt (siehe Abb. 2).
  • Erst beim Rücklauf des Gewindebohrers entgratet der linksschneidende GN-Gratex® I (siehe Abb. 3).
  • Nach Fertigstellung des Gewindeloches ist es bereits entgratet oder angesenkt (siehe Abb. 4).

Einstellen der Gewindetiefe

  • Die Zähne des GN-Gratex®I - Schneidkopfes (E) werden auf die Oberkante des Werkstückes eingestellt.
  • Die Schraube (B) des Stellringes (A) wird gelöst.
  • Die Bohrspindel wird jetzt soweit gesenkt, bis der Gewindebohrerdie gewünschte Schnitttiefe des Gewindes im Werkstück erreicht.
  • Der Stellring (A) des GN-Gratex®I ist nun soweit nach unten zu drücken, dass der für das Entfernen des Grats erforderliche Druck auf den GN-Gratex®I-Schneidkopf (D) entsteht. Dabei ist zu beachten, dass der Druck dem zu bearbeitenden Material und der Größe des entstandenen Grats angepasst werden muss. Kompression der Feder maximal 80 %. Einige Gewindebohrer haben jedoch sehr kurze Spannuten, so dass der GN-Gratex®I Schneidkopf (D) nicht genügend Hublänge hat. In solchen Fällen schleift man mit einer Schleifscheibe mit Gummibindung, die man entsprechend profiliert hat, die Spannuten des Gewindebohrers länger.

Einbau des GN-GRATEX I

  • Auf Gewindebohrer mit verstärktem Schaft wird der GN-Gratex® I mit dem Stellring voraus über die Gewindebohrerschneide geschoben und in der entsprechenden Stellung mittels der Schraube (B) im Stellring (A) auf dem Schaft festgespannt.
  • Zum Aufsetzen des GN-Gratex®I auf Gewindebohrer mit Überlaufschaft wird der Gratex I über den Schaft des Gewindebohrers geschoben und mit dem Stellring fixiert. Der Schneidkopf wird über die Schneide, Feder und Stellring werden über den Schaft des Gewindebohrers geschoben. Dann wird die Feder wieder in die Haltenute des Schneidkopfes eingerastet.

Zur Beachtung:

Der Schneidkopf des GN-Gratex®I muss sich über die ganze Länge der Gewindebohrernuten leicht verschieben lassen, sonst ist eine spezielle Anpassung erforderlich. Um Spreizwirkungen und damit das Ausbrechen der Zähne zu vermeiden, müssen Gewindebohrer, deren Spannuten zum Schaft hin flacher sind, in den Nuten entsprechend nachgeschliffen werden. GN-Gratex®I passen zu Maschinengewindebohrern mit normalen Spannuten, gerade oder schwach spiralgenutet bis maximal 15°. Auf Wunsch können auch andere Anfaswinkel (bis minimal 70°) geliefert werden.

Preis auf Anfrage